Spotlight:
Papierbasierte Prozesse gehören der Vergangenheit an
Resilienz in der Lieferkette erfordert Kreativität
Ein stärkerer Bedarf an Lieferkettendiversifizierung ist erkennbar
Compliance-Vorschriften könnten pandemiebedingt verschärft werden
Die Pandemie hat die westlichen Spannungen mit China weiter verschärft
Papierbasierte Prozesse werden obsolet
Die im Lockdown eingeführten Beschränkungen legten zahlreiche Schwächen papierbasierter Prozesse zwischen Lieferanten und Einkäufern offen. Im kommenden Jahr liegt der Fokus der Unternehmen verstärkt auf der Digitalisierung ihrer Lieferkettenprozesse und -verhandlungen, um mehr Resilienz zu schaffen.
Digitalisierte Lieferkettenprozesse ermöglichen es Unternehmen, Risiken effektiver abzubilden und flexibler passende Alternativlieferanten zu identifizieren und zu integrieren. Wenn ein zentrales Glied der Lieferkette zu brechen droht, hilft eine digitalisierte, beschleunigte Lieferkette, schnell einen verlässlichen Ersatz mit Echtzeit-Transparenz zu finden.
Schon vor der Pandemie, die den Fokus verstärkt auf das Lieferkettenmanagement und den Wert von Data Analytics durch digitale Prozesse lenkte, prognostizierten Unternehmen zentrale Anwendungsfälle für digitale Lieferketten zur:
Kostenreduzierung
Qualitätsverbesserung
Serviceoptimierung
Bestandsoptimierung
Laut einem Resilienz-Report vom BCI verfügen 63 % der Unternehmen über keinerlei technologische Systeme zur Überwachung ihrer Lieferkettenprozesse. Dieser Anteil wird sinken, da die Pandemie Unternehmen weiterhin dazu bewegt, auf digitale Lieferketten umzusteigen.
COVID war ein Weckruf.
Kreativität ist unerlässlich für Lieferkettenresilienz
Das Jahr 2020 war statistisch betrachtet ein extremer Ausreißer. Unternehmen mussten mit äußerst kreativen Maßnahmen für stabile Lieferketten sorgen. Auch wenn mittlerweile viele essenzielle Beschäftigte geimpft werden, bleibt COVID ein Katalysator für Innovationen in den Lieferketten und mehr Resilienz.
Mit digitalen Lieferketten können Unternehmen leichter überwachen, woher ihre Lieferungen stammen und wohin sie gehen.
Mehr Transparenz = mehr Lieferkettenresilienz.
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Z2Data bietet eine umfassende, echtzeitfähige Lieferantenkartierung
Effizienteres Site-Mapping erhöht zudem die Flexibilität der Lieferkette, da sofort verfügbare Informationen genutzt werden können, um stabile und resiliente Lieferanten zu erschließen.
Diversifizierte Lieferketten sind wichtiger denn je
Schließungen und Quarantänen führten weltweit bei Herstellern zu Lieferengpässen. Und selbst wenn Unternehmen bereits vor COVID auf Lieferantendiversifizierung setzten, ist heute offensichtlicher denn je, dass es essenziell ist, Bauteile und Materialien von unterschiedlichen Lieferanten zu beziehen. Neben COVID besteht auch ein echtes Risiko in der Wissenschaft hinsichtlich Klimawandel und zunehmender Extremwetterereignisse. Von Hitzewellen bis Küstenüberschwemmungen und Wirbelstürmen – Unternehmen sollten COVID und den Klimawandel als Anlass nehmen, ihre digitalen und diversifizierten Lieferketten voranzutreiben.
Laut Reuters zeigten Umfragen aus 2018, dass über 66 % der Unternehmen jährlich von Lieferkettenstörungen durch Extremwetter betroffen sind. Bei 38 % kam es mindestens einmal pro Quartal zu solchen Störungen.
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Nicht-diversifizierte Lieferketten erinnern heute an Autotelefone –
Obsolet.
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Wenn Sie Ihre Lieferkette fotografieren könnten – wäre sie schwarz-weiß oder in Farbe?
Neben Zöllen, Naturkatastrophen, geopolitischen Konflikten und weiteren Faktoren hat insbesondere die aktuelle und potenzielle Gefahr von Pandemien Unternehmen dazu bewegt, flexiblere Lieferketten aufzubauen – die kritische Bauteile von verschiedenen Lieferanten an unterschiedlichen Standorten beziehen.
Compliance-Vorschriften gewinnen an Bedeutung
Supply-Chain-Experten und Marktforschungsinstitute wie Deloitte diskutieren ein mögliches Ansteigen von Korruption in Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, pandemiebedingte Lieferkettenstörungen zu bewältigen. Kein Wunder: Viele Komponenten, darunter Kondensatoren, verzeichneten im Sommer längere Lieferzeiten – verursacht durch Notbesetzungen und Produktionskürzungen zum Pandemiebeginn.
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Quelle: Z2Data
Die Pandemie bringt regulatorische Unsicherheit mit sich – Entscheidende arbeiten an neuen Vorgaben und Richtlinien, um Ländern im Umgang mit COVID zu helfen. Einer der zuverlässigsten Wege, Unsicherheit zu begegnen, ist der Einsatz neuer Technologien zur besseren Bewältigung operativer Krisen. Während neue digitale Tools zu veränderten regulatorischen Anforderungen führen können, unterstützen die digitalen Lieferkettenlösungen von Z2Data Unternehmen gezielt bei der Einhaltung von Compliance-Standards.
Abkoppelung von China
Die Harvard Business Review (HBR) und weitere Supply-Chain-Experten berichten, dass die Pandemie die Entkopplung des US-China-Handels beschleunigen wird. Unternehmen wie Apple, Google und Microsoft verlagern daher ihre Lieferketten verstärkt nach Thailand und Vietnam. Einer der Hauptgründe für die Abkopplung von China: Unternehmen wollen aus Ländern beschaffen, die weniger politischen und geopolitischen Risiken ausgesetzt sind.
Da ein Ende der US-China-Zölle nicht absehbar ist [Link zum China-Tarife-Artikel], verlagern Unternehmen ihre Lieferketten, um das Investitionsrisiko zu minimieren. Zum US-chinesischen Handelsverhältnis sagt HBR treffend: „Hoffnung ist keine Strategie.“
Innovative Unternehmen wie Apple verlagern ihre Lieferketten mit Hilfe digitalisierter, moderner Prozesse und können so unkompliziert alternative Bezugsquellen bewerten. Das ist einer der Gründe, weshalb sie zu den Vorreitern im digitalen Umfeld zählen.